1.Eva Yahn: Ich kenne Sie! Ich habe Sie im Traum gesehen ... Sie sind Klara! Sie sehen so gequält aus ... haben Sie Angst?
2.Heilerin: Ich bin gequält!
2.Heilerin: Ich glaube nicht ... wie heißen Sie?
3.Eva Yahn: Eva. Eva Yahn ... und Sie sind wohl wegen des Mediziners hier.
4.Heilerin: Oh nein! Der Himmel bewahre mich davor, ihm zu begegnen!
4.Heilerin: Ich bin wegen Ihnen hier, Eva Yahn. Hallo.
1.Eva Yahn: Weshalb sind Sie gekommen? Was wollen Sie?
2.Heilerin: Hören Sie das Geräusch auf meiner Brust? Es sind weder Schlüssel noch Glöckchen, sondern meine Haken. Erzählen Sie mir etwas über den Mediziner.
3.Eva Yahn: Nein, ich höre kein Geräusch ... Wie merkwürdig Sie sprechen …
4.Heilerin: Eva, Eva, ich weiß, dass Sie den Mediziner über alles mögen. Wollen Sie etwas näher kommen? Wollen Sie in der Tiefe versinken? Werden Sie meine Fragen ehrlich und unparteiisch beantworten?
5.Eva Yahn: ... Als seine Füße unsere staubigen Straßen betraten, da atmete er unsere Luft und sein Schatten erschien auf den Straßen unserer Stadt und ich erkannte, dass sich mein Leben verändert hatte. Er tauchte auf und seither lebe ich nur noch für ihn ...
6.Heilerin: ... Was mögen Sie so an ihm?
6.Heilerin: Er ist nicht wie Sie. Er ist ein kalter Dämon.
7.Eva Yahn: Er kam hierher, um ein echtes Wunder zu sehen. Er glaubt, hier zu finden, was er in der Hauptstadt nie finden würde. Er suchte und das Schicksal führte ihn zu meiner Schwelle. Er ist besser als alle Menschen, die je auf dieser Erde wandelten ...
8.Heilerin: Weil er vom Schicksal dazu bestimmt wurde. Ist er vielleicht hierher gekommen, um Wunder nicht nur zu beobachten, sondern diese auch selbst zu vollbringen?
9.Eva Yahn: Ist er vom Schicksal ausersehen? Die Dinge, die Sie mir sagen, verstehe ich überhaupt nicht ... Was hat das mit der Fähigkeit, Wunder zu vollbringen, zu tun? Nein, Wunderheiler sind nicht vom Schicksal dazu bestimmt! Selbst diejenigen unter ihnen, deren Leben nur kurz ist, leben strahlender als es in tausend gewöhnlichen Leben möglich wäre ...
10.Heilerin: Schauen Sie mich an, Eva. Ich kann Wunder vollbringen. Ich kann ihre Natur erfühlen. Hören Sie, weder Sie noch er werden Wunder sehen, wenn Sie sie weiterhin so ungeduldig und dringend erwarten!
10.Heilerin: Wie können Sie so etwas sagen? Ich weiß, dass es falsch ist ...
11.Eva Yahn: Weshalb? Nein, Klara, Sie haben nicht alles gesehen, was wir gesehen haben. Sie sind zu ernsthaft. Wer gesehen hat wie die purpurfarbene Nina unsere Stadt aufgebaut und Simon mit unseren Kindern gespielt hat, wird niemals sagen, dass es unmöglich ist, Wunder zu erwarten ... Es ist möglich und sogar notwendig!
12.Heilerin: Gut ...also ist es ein utopischer Kult ... Na schön.
13.Eva Yahn: Haben Sie gerade meine Worte als Kult bezeichnet?
14.Heilerin: Ich sage, dass genau diese Ansichten dazu beigetragen haben, dass sich die Krankheit in unserer Stadt ausbreiten konnte. Solange die Brutstätten dieser naiven, kriminellen und rücksichtslosen Hoffnung noch bestehen, werdet ihr leiden und sterben. Ich weiß es. Ich bin eine Botschafterin.
14.Heilerin: Aus diesem Grund haben Sie und die anderen Traumfänger sich hier versammelt ... Und zu diesem Zweck - nämlich zum Sterben - kam auch Ihr Mediziner hierher, da Menschen wie Sie sich den Zorn des Himmels zugezogen haben. Ich bin eine Botschafterin der Wahrheit. Ändern Sie Ihre Meinung, bevor es zu spät ist.
15.Eva Yahn: ... Ich habe gehört, Sie sind Katherinas Adoptivtochter, die die Zukunft noch besser als sie vorhersagen kann. Stimmt das?
16.Heilerin: Warum?
16.Heilerin: Ja.
17.Eva Yahn: Werden Sie sich um ihn kümmern, wenn ich tot bin? Maria sagte, er hätte noch drei Tage, um zu gewinnen, wie er es versprach. Ich werde mein Leben für ihn opfern müssen ... Es wird ein Opfer ganz im Geiste wahren Vertrauens sein!
18.Heilerin: Sie werden nicht sterben müssen. Ich werde alles alleine machen. Gehen Sie schlafen und hören Sie auf meine Worte.
18.Heilerin: Ich werde mich um ihn kümmern.
19.Eva Yahn: Er sagt, dass kämpfen notwendig ist ... Wir sollten auf das Unmögliche vertrauen.
20.Heilerin: Kämpfen ist sinnlos, Eva. Es ist vollkommen unsinnig und kriminell.
20.Heilerin: Er wird kämpfen, aber nicht Sie, zarte Eva ... Schlafen Sie.
12.Heilerin: Ich werde an Ihrer Meinung nichts ändern können, Eva. Es geht um Ihre Liebe ...
8.Heilerin: Ist deshalb die Kluft zwischen Ihnen und ihm so breit?
9.Eva Yahn: Ist sie denn breit? Nein, eigentlich nicht. Er will Wunder sehen, er braucht den lebenden Beweis für das Unmögliche ... Aber habe ich nicht Tag und Nacht darüber nachgedacht und habe ich nicht deshalb unsere unnötige Kathedrale beweint?
10.Heilerin: Schauen Sie mich an, Eva. Ich kann Wunder vollbringen. Ich kann ihre Natur erfühlen. Hören Sie, weder Sie noch er werden Wunder sehen, wenn Sie sie weiterhin so ungeduldig und dringend erwarten!
11.Eva Yahn: Weshalb? Nein, Klara, Sie haben nicht alles gesehen, was wir gesehen haben. Sie sind zu ernsthaft. Wer gesehen hat wie die purpurfarbene Nina unsere Stadt aufgebaut und Simon mit unseren Kindern gespielt hat, wird niemals sagen, dass es unmöglich ist, Wunder zu erwarten ... Es ist möglich und sogar notwendig!
12.Heilerin: Gut ...also ist es ein utopischer Kult ... Na schön.
13.Eva Yahn: Haben Sie gerade meine Worte als Kult bezeichnet?
14.Heilerin: Ich sage, dass genau diese Ansichten dazu beigetragen haben, dass sich die Krankheit in unserer Stadt ausbreiten konnte. Solange die Brutstätten dieser naiven, kriminellen und rücksichtslosen Hoffnung noch bestehen, werdet ihr leiden und sterben. Ich weiß es. Ich bin eine Botschafterin.
14.Heilerin: Aus diesem Grund haben Sie und die anderen Traumfänger sich hier versammelt ... Und zu diesem Zweck - nämlich zum Sterben - kam auch Ihr Mediziner hierher, da Menschen wie Sie sich den Zorn des Himmels zugezogen haben. Ich bin eine Botschafterin der Wahrheit. Ändern Sie Ihre Meinung, bevor es zu spät ist.
15.Eva Yahn: ... Ich habe gehört, Sie sind Katherinas Adoptivtochter, die die Zukunft noch besser als sie vorhersagen kann. Stimmt das?
16.Heilerin: Warum?
16.Heilerin: Ja.
17.Eva Yahn: Werden Sie sich um ihn kümmern, wenn ich tot bin? Maria sagte, er hätte noch drei Tage, um zu gewinnen, wie er es versprach. Ich werde mein Leben für ihn opfern müssen ... Es wird ein Opfer ganz im Geiste wahren Vertrauens sein!
18.Heilerin: Sie werden nicht sterben müssen. Ich werde alles alleine machen. Gehen Sie schlafen und hören Sie auf meine Worte.
18.Heilerin: Ich werde mich um ihn kümmern.
19.Eva Yahn: Er sagt, dass kämpfen notwendig ist ... Wir sollten auf das Unmögliche vertrauen.
20.Heilerin: Kämpfen ist sinnlos, Eva. Es ist vollkommen unsinnig und kriminell.
20.Heilerin: Er wird kämpfen, aber nicht Sie, zarte Eva ... Schlafen Sie.
12.Heilerin: Ich werde an Ihrer Meinung nichts ändern können, Eva. Es geht um Ihre Liebe ...
10.Heilerin: Warum ist Ihre Kathedrale so schlecht?
11.Eva Yahn: Warum fragen Sie mich das? Sie, die Sie als Heilige gelten, deren Herz die Antworten auf solche Fragen kennen müsste? Nein, Sie wollen mich bloß auf die Probe stellen ... Ich will es Ihnen sagen. Sehen Sie, der Ort, an dem echte Wunder geschehen sollten, ist leer und tot wie eine faule Nuss.
12.Heilerin: Ich werde Ihnen den Grund mitteilen.
13.Eva Yahn: Weshalb? Nein, Klara, Sie haben nicht alles gesehen, was wir gesehen haben. Sie sind zu ernsthaft. Wer gesehen hat wie die purpurfarbene Nina unsere Stadt aufgebaut und Simon mit unseren Kindern gespielt hat, wird niemals sagen, dass es unmöglich ist, Wunder zu erwarten ... Es ist möglich und sogar notwendig!
14.Heilerin: Gut ...also ist es ein utopischer Kult ... Na schön.
15.Eva Yahn: Haben Sie gerade meine Worte als Kult bezeichnet?
16.Heilerin: Ich sage, dass genau diese Ansichten dazu beigetragen haben, dass sich die Krankheit in unserer Stadt ausbreiten konnte. Solange die Brutstätten dieser naiven, kriminellen und rücksichtslosen Hoffnung noch bestehen, werdet ihr leiden und sterben. Ich weiß es. Ich bin eine Botschafterin.
16.Heilerin: Aus diesem Grund haben Sie und die anderen Traumfänger sich hier versammelt ... Und zu diesem Zweck - nämlich zum Sterben - kam auch Ihr Mediziner hierher, da Menschen wie Sie sich den Zorn des Himmels zugezogen haben. Ich bin eine Botschafterin der Wahrheit. Ändern Sie Ihre Meinung, bevor es zu spät ist.
17.Eva Yahn: ... Ich habe gehört, Sie sind Katherinas Adoptivtochter, die die Zukunft noch besser als sie vorhersagen kann. Stimmt das?
18.Heilerin: Warum?
18.Heilerin: Ja.
19.Eva Yahn: Werden Sie sich um ihn kümmern, wenn ich tot bin? Maria sagte, er hätte noch drei Tage, um zu gewinnen, wie er es versprach. Ich werde mein Leben für ihn opfern müssen ... Es wird ein Opfer ganz im Geiste wahren Vertrauens sein!
20.Heilerin: Sie werden nicht sterben müssen. Ich werde alles alleine machen. Gehen Sie schlafen und hören Sie auf meine Worte.
20.Heilerin: Ich werde mich um ihn kümmern.
21.Eva Yahn: Er sagt, dass kämpfen notwendig ist ... Wir sollten auf das Unmögliche vertrauen.
22.Heilerin: Kämpfen ist sinnlos, Eva. Es ist vollkommen unsinnig und kriminell.
22.Heilerin: Er wird kämpfen, aber nicht Sie, zarte Eva ... Schlafen Sie.
14.Heilerin: Ich werde an Ihrer Meinung nichts ändern können, Eva. Es geht um Ihre Liebe ...
12.Heilerin: Hoffen Sie, dass er zu neuem Leben erwacht?
13.Eva Yahn: Natürlich! Und mir scheint, dass er noch dieser Tage, da Sie alle hier sind, zu neuem Leben erwachen wird! Auch Sie sind nicht vergebens hier - ein Mädchen mit wundertätigen Händen! Ich bin sicher, dass die Kathedrale schon bald wiederaufleben wird - für ihn ... Und ich werde ihm helfen.
14.Heilerin: Nein, Eva. Wenn Sie in dieser Weise sprechen, wird es nicht geschehen.
15.Eva Yahn: Weshalb? Nein, Klara, Sie haben nicht alles gesehen, was wir gesehen haben. Sie sind zu ernsthaft. Wer gesehen hat wie die purpurfarbene Nina unsere Stadt aufgebaut und Simon mit unseren Kindern gespielt hat, wird niemals sagen, dass es unmöglich ist, Wunder zu erwarten ... Es ist möglich und sogar notwendig!
16.Heilerin: Gut ...also ist es ein utopischer Kult ... Na schön.
17.Eva Yahn: Haben Sie gerade meine Worte als Kult bezeichnet?
18.Heilerin: Ich sage, dass genau diese Ansichten dazu beigetragen haben, dass sich die Krankheit in unserer Stadt ausbreiten konnte. Solange die Brutstätten dieser naiven, kriminellen und rücksichtslosen Hoffnung noch bestehen, werdet ihr leiden und sterben. Ich weiß es. Ich bin eine Botschafterin.
18.Heilerin: Aus diesem Grund haben Sie und die anderen Traumfänger sich hier versammelt ... Und zu diesem Zweck - nämlich zum Sterben - kam auch Ihr Mediziner hierher, da Menschen wie Sie sich den Zorn des Himmels zugezogen haben. Ich bin eine Botschafterin der Wahrheit. Ändern Sie Ihre Meinung, bevor es zu spät ist.
19.Eva Yahn: ... Ich habe gehört, Sie sind Katherinas Adoptivtochter, die die Zukunft noch besser als sie vorhersagen kann. Stimmt das?
20.Heilerin: Warum?
20.Heilerin: Ja.
21.Eva Yahn: Werden Sie sich um ihn kümmern, wenn ich tot bin? Maria sagte, er hätte noch drei Tage, um zu gewinnen, wie er es versprach. Ich werde mein Leben für ihn opfern müssen ... Es wird ein Opfer ganz im Geiste wahren Vertrauens sein!
22.Heilerin: Sie werden nicht sterben müssen. Ich werde alles alleine machen. Gehen Sie schlafen und hören Sie auf meine Worte.
22.Heilerin: Ich werde mich um ihn kümmern.
23.Eva Yahn: Er sagt, dass kämpfen notwendig ist ... Wir sollten auf das Unmögliche vertrauen.
24.Heilerin: Kämpfen ist sinnlos, Eva. Es ist vollkommen unsinnig und kriminell.
24.Heilerin: Er wird kämpfen, aber nicht Sie, zarte Eva ... Schlafen Sie.
16.Heilerin: Ich werde an Ihrer Meinung nichts ändern können, Eva. Es geht um Ihre Liebe ...
14.Heilerin: Na und ... Vertrauen Sie darauf. Vielleicht wird es geschehen.
4.Heilerin: Fliehen Sie vor mir, Unglückselige! Rennen Sie um Ihr Leben! Ich bringe den Tod!
5.Eva Yahn: Warum? Warum nur? Gehen Sie weg, rühren Sie mich nicht an ...
6.Heilerin: Was ich getan habe ... Es ist mir so herausgerutscht ...
2.Heilerin: Ihre Seele, Eva.
2.Heilerin: Eva, liebe Eva, sagen Sie mir, wohin Ihr Daniel ging?
3.Eva Yahn: Er arbeitet. Er kämpft bis zur Erschöpfung gegen die Sandseuche. Er ist mal hier, mal dort und bereitet unsere Stadt auf den Kampf gegen die Krankheit vor, er trifft Leute, erteilt Aufträge, fragt nach, sammelt Daten, beobachtet und denkt nach ... Er bereitet sich darauf vor, die Krankheit zu besiegen und der Seuche Einhalt zu gebieten!
4.Heilerin: Kennt er einen Mann namens Rubin?
5.Eva Yahn: Klara, das geht mich nichts an ... Dieser Rubin verschwand unter mysteriösen Umständen. Manche sagen, Shabnack-Adyr habe ihn getötet, um Simons Körper zu essen, andere wiederum sagen, dass Rubin selbst … warum fragen Sie das eigentlich mich?
6.Heilerin: Er ist in Gefahr, Eva. Anna Engel will sich Informationen über ihn beschaffen. Ich muss ihn warnen.
7.Eva Yahn: Er ist bei den Lagerhäusern, in der Nordhälfte, in Rubins geheimem Sektionssaal! Keiner weiß, dass er sich dort befindet, er wollte, dass ich darüber absolutes Stillschweigen bewahre. Nicht einmal ich weiß, in welchem der Lagerhäuser sich dieser geheime Ort befindet ...
8.Heilerin: Und hat er Ihnen gesagt, wie Sie in Notfällen mit ihm in Kontakt treten können? Weil eben so ein Notfall gerade eingetreten ist.
9.Eva Yahn: Ja, das hat er! Wenn man vor der Tür steht, muss man sich durch geheime Klopfzeichen bemerkbar machen, zuerst zweimal schnell und kurz, dann - nach einer Pause - einmal stark und zweimal kurz. Wenn einen dann jemand fragt, wer man ist, dann muss man antworten 'Ich bringe Wasser vom Brunnen!'.
10.Heilerin: Danke, liebe Eva. Das war alles, was ich wollte ...
10.Heilerin: Wie leichtsinnig Sie waren, darüber ein Wort zu verlieren! Und wenn es nicht ich gewesen wäre? Sehen Sie! Sie haben Ihren Daniel gerade in den sicheren Tod geschickt.
8.Heilerin: In Ordnung, ich werde ihn dort finden. Solche Geheimnisse sind sehr einfach aufzulösen ...
6.Heilerin: Weil Ihr Rubin ein Verbrecher ist! Mir scheint, dass der Mediziner mit ihm gemeinsame Sache macht. Sagen Sie mir, wo er ist, ich bitte Sie!
7.Eva Yahn: Nein, Klara, das müssen Sie nicht wissen. Er hat mir verboten, darüber zu sprechen, falls jemand nach ihm fragen sollte. Es wäre nicht gut, sein Vertrauen bereits am ersten Tag, nachdem er sich mir offenbart hat, zu verlieren.
8.Heilerin: Schauen Sie mir in die Augen, Eva. Sind Sie damit einverstanden ...
9.Eva Yahn: Nein! Nein! Ich kenne Ihre Macht. Gehen Sie! Ich werde nicht antworten!
10.Heilerin: Das ist schade.
8.Heilerin: Sie misstrauen mir zu Unrecht ... Aber ich werde Sie bald wieder besuchen, Eva.
4.Heilerin: Wo arbeitet er, Eva? Wo kann ich ihn finden?
5.Eva Yahn: Wofür brauchen Sie ihn? Wenn Sie ihn sehen wollen, dann bleiben Sie hier bei mir, er kommt sicherlich heute Abend vorbei.
6.Heilerin: Ich sehe, Sie lieben ihn und machen sich Sorgen um ihn ... Wissen Sie, dass er in Gefahr ist? Die Verbrecher wollen ihn umbringen.
7.Eva Yahn: Das hat alles keine Bedeutung. Mein Daniel hat niemals Angst. Er allein ist schrecklicher als alle Schmuggler zusammen. Seine Hand ist stark und er trifft nie daneben. Sollte jemand versuchen, ihn zu verletzen, dann wird es ein Fehlschlag werden.
8.Heilerin: Ich muss wissen, wo er ist, Eva. Es ist dringend!
9.Eva Yahn: Nein, Klara, das müssen Sie nicht wissen. Er hat mir verboten, darüber zu sprechen, falls jemand nach ihm fragen sollte. Es wäre nicht gut, sein Vertrauen bereits am ersten Tag, nachdem er sich mir offenbart hat, zu verlieren.
10.Heilerin: Schauen Sie mir in die Augen, Eva. Sind Sie damit einverstanden ...
11.Eva Yahn: Nein! Nein! Ich kenne Ihre Macht. Gehen Sie! Ich werde nicht antworten!
12.Heilerin: Das ist schade.
10.Heilerin: Sie misstrauen mir zu Unrecht ... Aber ich werde Sie bald wieder besuchen, Eva.
8.Heilerin: Es gibt neue Tabletten für die Infektion. Er weiß nichts davon. Geben Sie mir Geld und ich kaufe sie für ihn.
9.Eva Yahn: Gern, Klara! Sie werden anscheinend zu Recht als Heilige angesehen. Nehmen Sie alles, was ich habe. Ich hoffe, es wird ausreichen.
10.Heilerin: Wo soll ich die Tabletten hinbringen? Es ist besser, wenn er sie so schnell wie möglich bekommt, damit er sich auf dem Heimweg nicht infiziert ...
11.Eva Yahn: Er ist bei den Lagerhäusern, in der Nordhälfte, in Rubins geheimem Sektionssaal! Keiner weiß, dass er sich dort befindet, er wollte, dass ich darüber absolutes Stillschweigen bewahre. Nicht einmal ich weiß, in welchem der Lagerhäuser sich dieser geheime Ort befindet ...
12.Heilerin: Und hat er Ihnen gesagt, wie Sie in Notfällen mit ihm in Kontakt treten können? Weil eben so ein Notfall gerade eingetreten ist.
13.Eva Yahn: Ja, das hat er! Wenn man vor der Tür steht, muss man sich durch geheime Klopfzeichen bemerkbar machen, zuerst zweimal schnell und kurz, dann - nach einer Pause - einmal stark und zweimal kurz. Wenn einen dann jemand fragt, wer man ist, dann muss man antworten 'Ich bringe Wasser vom Brunnen!'.
14.Heilerin: Danke, liebe Eva. Das war alles, was ich wollte ...
14.Heilerin: Wie leichtsinnig Sie waren, darüber ein Wort zu verlieren! Und wenn es nicht ich gewesen wäre? Sehen Sie! Sie haben Ihren Daniel gerade in den sicheren Tod geschickt.
12.Heilerin: In Ordnung, ich werde ihn dort finden. Solche Geheimnisse sind sehr einfach aufzulösen ...
6.Heilerin: Die Seuche hat sich weiter in der Stadt ausgebreitet. Ich weiß nicht, ob sie bereits den Distrikt erreicht hat, in dem er sich aufhält ... Und ich verteile Tabletten.
7.Eva Yahn: Er ist bei den Lagerhäusern, in der Nordhälfte, in Rubins geheimem Sektionssaal! Keiner weiß, dass er sich dort befindet, er wollte, dass ich darüber absolutes Stillschweigen bewahre. Nicht einmal ich weiß, in welchem der Lagerhäuser sich dieser geheime Ort befindet ...
8.Heilerin: Und hat er Ihnen gesagt, wie Sie in Notfällen mit ihm in Kontakt treten können? Weil eben so ein Notfall gerade eingetreten ist.
9.Eva Yahn: Ja, das hat er! Wenn man vor der Tür steht, muss man sich durch geheime Klopfzeichen bemerkbar machen, zuerst zweimal schnell und kurz, dann - nach einer Pause - einmal stark und zweimal kurz. Wenn einen dann jemand fragt, wer man ist, dann muss man antworten 'Ich bringe Wasser vom Brunnen!'.
10.Heilerin: Danke, liebe Eva. Das war alles, was ich wollte ...
10.Heilerin: Wie leichtsinnig Sie waren, darüber ein Wort zu verlieren! Und wenn es nicht ich gewesen wäre? Sehen Sie! Sie haben Ihren Daniel gerade in den sicheren Tod geschickt.
8.Heilerin: In Ordnung, ich werde ihn dort finden. Solche Geheimnisse sind sehr einfach aufzulösen ...
2.Heilerin: Ich wollte nur kurz durchatmen! Es ist wunderschön hier bei Ihnen ...
1.Eva Yahn: Sie waren gestern Nacht nicht in der Kathedrale, oder?
2.Heilerin: Was geschah in der Kathedrale?
3.Eva Yahn: Wissen Sie das nicht? Eine Frau verschaffte sich bei Tagesanbruch durch Wände und Türen Zugang zur Kathedrale. Sie küsste jeden dort auf die Lippen und gab ihm ihre Habseligkeiten. Alle starben. Und die Dinge, die sie in den Händen hielten, gehörten Julia.
4.Heilerin: Also das ist passiert! Ich hatte sie schon lange im Verdacht.
4.Heilerin: Aber Julia hat es doch nicht getan, oder?
5.Eva Yahn: Oh, nein ... Jemand anderes ist in Verdacht ... Ja, Klara, Sie werden verdächtigt. Und Julia möchte wirklich gern mit Ihnen sprechen.
6.Heilerin: Wird sie bereit sein ... meine Frage offen und unvoreingenommen zu beantworten?
7.Eva Yahn: Ich glaube, sie wird fragen und Sie werden antworten. Und unternehmen Sie nicht einmal den Versuch, Julia zu ködern. Auf diese Weise kann man sie nicht hinters Licht führen. Sie ist rational. Seien Sie vorsichtig, sie kann Sie einwickeln ...
8.Heilerin: Ich würde wirklich gern offen mit ihr reden ...
9.Eva Yahn: Warten Sie im Moment damit. Sie wird Ihnen alles wie bei ener Beichte erzählen.
10.Heilerin: Ich versuche es.
6.Heilerin: Jemand ist mir zuvor gekommen! Das wussten Sie schon vorher ...
2.Heilerin: Das stimmt.
2.Heilerin: Und wo ist der Mediziner jetzt?
3.Eva Yahn: Ich spreche mit Ihnen, weil Julia mir das geraten hat. Obwohl ich große Angst habe ... Waren Sie tatsächlich die ganze Zeit Shabnack-Adyr?
4.Heilerin: Wo ist der Mediziner?
5.Eva Yahn: Er nimmt Blutproben von allen verdächtigen Frauen. Welch großes Glück, dass wir Sie hier haben! Wenn er Sie fängt, ist er gerettet. Bleiben Sie hier. Ich werde lieber Ihretwegen sterben, als Sie gehen zu lassen!
6.Heilerin: Ich bin nicht schuld daran! Es war mein Zwilling! Lassen Sie mich gehen, sonst holt sie der Mediziner, und das macht es für alle nur noch schlimmer.
6.Heilerin: Ich verspreche, dass ich zurückkomme.
7.Eva Yahn: Nein, das klang nicht überzeugend. Wie können Sie beweisen, dass Sie Ihr Wort halten?
8.Heilerin: Ich finde, die Tatsache, dass Sie noch gesund sind, ist ein guter Beweis.
9.Eva Yahn: Also gut. Lassen Sie Ihre Habseligkeiten hier. Ich weiß dann, dass Sie bestimmt zurückkommen.
10.Heilerin: In Ordnung. Wie Sie wollen.
2.Heilerin: Das stimmt nicht.
1.Eva Yahn: Klara . . .
2.Heilerin: Eva, sagen Sie mir, wohin der Mediziner gegangen ist?
3.Eva Yahn: Es gab einen Truppenaufstand. Einige Soldaten haben gemeutert . . . Und er ging zu Block wegen eines scheußlichen Geschäfts.
4.Heilerin: Was für ein Geschäft?
5.Eva Yahn: Sie wollten jemanden erschießen. Es stellte sich heraus, dass es Rebellen waren. Er ist noch nicht zurück. Werden Sie ins Hauptquartier gehen?
6.Heilerin: Ja.
6.Heilerin: Ich weiß noch nicht.
7.Eva Yahn: Versuchen Sie bitte, ihn zu finden. Mir scheint, der Mann der erschossen werden soll, ist Andrej. Er hat gestern mehrere Soldaten getötet, als Petr gefangen genommen wurde. Ich fürchte, es wird kein gutes Ende nehmen.
8.Heilerin: Nicht weinen.
8.Heilerin: Er hätte sich nicht selbst in Gefahr bringen dürfen.
2.Heilerin: Alles wird gut.
1.Eva Yahn: Ohne Sie hätte ich keine Zukunft. Die Bestimmung, der ich verpflichtet bin, wäre ohne mich vermutlich nicht erfolgreich. Vielen Dank.
2.Heilerin: Welche Zukunft erwartet Sie?
3.Eva Yahn: Die Stadt wird neu aufgebaut - und zwar auf der anderen Seite des Flusses. Dort ist das Land unverseucht und niemand wird uns stören. Das Polyeder wird zur Basis unserer neuen Siedlung, so wie die Schlachthöfe die Basis der verlorenen Siedlung bildeten. Damit wird eine neue Ära eingeleitet.
4.Heilerin: Ich befürchte, dass diese Zeit niemals kommen wird.
4.Heilerin: Ich hoffe, dass Sie Erfolg haben werden.
5.Eva Yahn: Wir sind jetzt noch zu wenige. Alleine werde ich natürlich nicht erfolgreich sein ... jeder Mann zählt. Wissen Sie, wie viele von uns überlebt haben?
6.Heilerin: Das weiß ich nicht. Zumindest werden Sie nicht sterben. Der Rest ist mir ziemlich egal.
6.Heilerin: Meine Mission hier ist noch nicht abgeschlossen. Wir haben genug Leute.
2.Heilerin: Sie sind ein Nichts. Aber dessen Sind Sie sich noch nicht bewusst.
2.Heilerin: Leben Sie! Tun sie, was Sie tun müssen.
1.Eva Yahn: Haben Sie etwas vergessen? Wir haben gerade über alles gesprochen ...
2.Heilerin: Ich erinnere mich nicht! Wann war das? Es ist eine Weile her ...
2.Heilerin: Ja, ich bin gerade zurückgekommen ... Und wo kann ich in den Spiegel sehen?